Heiligengrabe (ev. Stiftskirche)


David Baumann d. Ä., Friesack, 1725


Mechanische Schleiflade

         
Hauptwerk I
(C,D-c3)   Oberwerk II
Principal 4'   Gedackt 8'
Gedackt 8'   Gedackt 4'
Quinte 3'   Principal 2'
Octave 2'   Cymbel° 1' 3f
Mixtur 1' 3f.   Vox humana ab a 8'
Dulcian 16'      
       
Pedal (C,Cis*-c1)    
Subbaß* 16'    
Oktavenbaß* 8'   Manualkoppel
Choralbaß* 4'   Pedakoppel*

 

* ursprünglich nicht vorhanden

° im Kontrakt als Mixtur auf 1' konzipiert

 

Die beiden alten Keilbälge (8 x 4 Fuß) wurden durch einen Magazinbald ersetzt.



Historiogramm

1512

Erwähnung einer Orgel, Erbauer unbekannt

1579

Erwähnung einer Orgel, Erbauer unbekannt

1713

 

Instandsetzung, insbesondere des Rückpositivs, und mit „gantz neu inventierten Belgen versehen“, Christian Kreynow, Altmark

1725

Neubau als Brüstungsorgel (11 II/angehängtes P), David Baumann d. Ä., Friesack

18??

Erweiterung um das selbstständige Pedal, Ausführender unbekannt

1912

Instandsetzung, Carl Hoffmann, Stettin (später Neuruppin)

1936/39

Bauzeitliche Teilrestaurierung, Alexander Schuke Orgelbau, Potsdam

1945

Diebstahl sämtlicher Metallpfeifen und schwere Beschädigung durch Vandalismus

1956/60

Etappenweise rekonstruktive Komplettrestaurierung inkl. neuer Zungen, Fa. Alexander Schuke, Potsdam

 

Eine weitere Sanierung ist geplant.