Varia (Diversa und Nachrichten, die zu wissen nützlich sind)


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Zunächst will ich mich selbst vorstellen, wenn auch in etwas sonderbarer Form, doch wer mich kennt, wird wissen, dass ich das bunte Leben liebe, gern erst zum Zapfenstreich erscheine und auch nach Orgelpfeifen tanze, sobald sie Jazz und Soul absondern.

 

Das hat mich nicht daran gehindert, vor Jahrzehnten als Kreiskirchenmusiker in Prenzlau die systematische Orgelfeldforschung des Landes Brandenburg zu gründen, der ich bis heute - trotz aller Neider und Widersacher - auf meine wechselhafte Weise treu geblieben bin.

 

Der Wechsel war und ist der Weg, der immer weiter führt und mich in die Welt der Künste, Philosophien und mancher Wissenschaften trug, weil mir der Geist der Kirche und des blinden Glaubens für einen sinnerfüllten Lebenstanz zu eng und klein erscheint.

 

Nun bin ich dort gelandet, wo sich Horizonte weiten, in denen weder Raum für routiniertes Handeln, Phrasen oder Konventionen bleibt ...

 

Wolf Bergelt als Orgeltanz-Zapfen

(Achim Richter, Bad Freienwalde)

 


Einkommen für alle geht uns alle an, nicht nur, weil es aus der Zukunft handeln, sondern auch Kultur erneuern heißt!


Erlesene Nachrichten von bleibendem Wert:

 

Ursula und Bernd Jünemann am Tag der Einweihung

(Foto: Siegfried Schwanz)

 

Ein ganz besonderes und festhaltenswertes Ereignis in der Orgelwelt Brandenburgs dürfte die Stiftung eines Gedenksteins für Albert Hollenbach durch Ursula und Bernd Jünemann sein, die am 24. August 2007 zur feierlichen Enthüllung eingeladen hatten. Die bewegende – hier in voller Länge wiedergegebene - Ansprache wurde von Siegfried Schwanz gehalten, der gemeinsam mit seiner Frau Elli die erste und bisher umfangreichste Hollenbach-Monographie erarbeitet hat.

 

Bericht und Ansprache

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kann es schöneres geben, als ein Jubiläum, das den Rückblick auf 75 Jahre frei gibt, in denen sich durch 3 Generationen klingende Reichtümer menschlichen Schaffens angesammelt haben, welche die Herzen ungezählter Menschen höher schlagen ließen? Blicken Sie mit uns auf die Moritzburger Werkstatt für Orgelbau C. Rühle und lesen Sie den Beitrag aus dem

 

Moritzburger Gemeindeblatt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Orgelspielender Esel

(Gestühl der Bürgermeisterkapelle in St. Marien, Lübeck)

 

An dieser Eselsstelle wollen wir den ominösen Beitrag eines gewissen Herren namens Christhard Kirchner würdigen, der sich damit in der Internationalen Zeitschrift für das Orgelwesen Ars Organi (Dez. 2006, S. 267 f.) weltweit ein beispielloses Denkmal setzte.

 

Wir bringen das Konstrukt hier ungekürzt und ohne Kommentar, weil wir denken, dass die Mehrzahl der Menschen genug Intuitionsvermögen hat, um die Motivationsquellen des Schreibers unschwer zu erkennen. Anschließend lassen wir vergnüglich unsere - inzwischen ebenfalls in Ars Organi erschienene - Erwiderung folgen (s.u.). Zur Wiedergabe der zahlreichen - z.T. ungewöhnlich drastischen - Leserbriefe konnten wir uns aus Rücksichtnahme auf Kirchners offenbar bedenkliche Gemütsverfassung nicht entschließen.

 

Die Autoren des besprochenen Buches betonen, dass sie in keinerlei persönlicher Beziehung zum Verfasser jenes Beitrags stehen und deshalb über dessen Form und Inhalt um so mehr verwundert sind:

 

Zum Beitrag, unserer Erwiderung und einem lehrreichen Gegenbeispiel  

Anmerkung: Herr Kirchner hat bisher nie versucht, sich als Rezensent zu profilieren. Dass er es gerade jetzt an diesem Buch versucht, ist merkwürdig genug. Halten wir ihm - trotz allem - zugute, dass viel handwerkliches Unvermögen im Spiel war und empfehlen ihm unter den bisher ausschließlich wohlwollenden Beiträgen deshalb auch noch eine Lehrstunde bei dem Profi-Rezensenten Elias Liebermann (New York), der ebenfalls zu ganz anderen Ergebnissen gekommen ist, nachzulesen u.a. bei www.amazon.de unter dem dort auch bestellbaren Titel:

"Orgelreisen durch die Mark Brandenburg"

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